Adriana Kohútková - soprano

Homepage  •  Slovensky   English   Deutsch   Italiano
 

"Mit dem Schicksal Verdis Heldinnen, wie zum Beispiel Gilda in Rigoletto oder Violetta in La traviata kann sich eine Sängerin gut identifizieren. Es sind die Schicksale der emotional starken Frauen, die nicht nur beim Publikum, sondern auch bei uns Sänger Tränen auslöst."

Biographie  

Adriana Kohútková, soprano Adriana Kohútková
studierte an der Hochschule für musische Künste in Bratislava (Slowakei) in der Klasse von Hana Štolfová-Bandová. Seit 1993 wurde sie am Slowakischen Nationaltheater engagiert, wo sie eine Reihe großer Rollen des lyrischen und Koloratursopran-Fachs einstudierte: Gilda (Rigoletto), Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Donna Anna (Don Giovanni), Nedda (Pagliacci), Amina (La sonnambula – Die Nachtwandlerin), Violetta (La traviata), Lucia di Lammermoor, Marie (Die Regimentstochter), Tatiana (Eugen Onegin) a und viele andere. Sie bekam drei Auszeichnungen des Slowakischen Literarfonds, in 1996 für die Rolle der Melisanda (Debussys Pélleas et Melisande), in 2002 für die Rolle der Zarin von Schemacha (Der goldene Hahn von Rimsky-Korsakov) und 2006 für die Rolle der Tatiana (Eugen Onegin). Adriana Kohútkova begann ihre Karriere als Koloratursopranistin, heute singt sie überwiegend die Rollen aus dem lyrischen und jugentlich-dramatischen Sopranfach.

Mit dem Ensemble des Slowakischen Nationaltheaters gastierte sie in Paris als Olympia in Hoffmanns Erzählungen und in Japan als Musetta in La Bohème. Im Jahr 1996 sang sie die Titelrolle für die CD-Aufnahme von Chabriers "Gwendoline" unter der Leitung von J.P.Penin. Für die Kompanie HNH International nahm sie zwei Opern von Ottorino Respighi (Lucrezia und La bella dormente nel bosco) auf. Im Jahr 1998 trat Adriana Kohútková im Rahmen von 10 Vorstellungen in Grand Theatre de Genéve als Louisa in der Oper "Die Verlobung im Kloster" von Sergej Prokofjew auf. Aufgrund dieses großen Erfolges bekam sie weitere Engagements: in Genéve, Victoria Hall – Janáček und Mahler, Lausanne – "Die Geisterbraut" von Dvořák, Paris - eine Aufnahme von Leoš Janáčeks Liedern für den französischen Rundfunk. Gerade Missa Glagolitica von Janáček gehört zu ihren brillanten darstellerischen Interpretationen, die auch in Tokio, Prag, Rimini, Bratislava und in Deutschland sehr hoch eingeschätzt wurden, sowie auch andere vokal-symphonische Kompositionen im breiten Konzert - Repertoire von Adriana Kohútková. Im November sang sie auch die szenische Kantata von Carl Orff - Carmina Burana in Madrid.

Im Sommer 2002 interpretierte Adriana Kohútková mit einem riesigen Erfolg die Rolle der Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) an einem Opernfestival in Budapest. Anfang 2003 präsentierte sie sich im Teatro Giuseppe Verdi in Triest als Mařenka in der Oper "Die verkaufte Braut" von Smetana und später im selben Jahr auch in Zürich. Im Oktober 2004 unternahm sie eine Tournee mit Slowakischem Nationaltheater nach Japan, wo sie die Hauptfigur der Oper "La traviata" gesungen hat. Gleich danach folgten einige Konzerte mit der Tschechischen Philharmonie in Tokio (Stabat Mater – Dvořák und Missa Glagolitica – Janáček). Im Jahr 2006 knüpfte sie auch die internationale Karriere. In Fulda nahm sie an einer Weltpremiere – Juraj Filas „Requiem – Oratorio spei“ – teil, nach Ljubjana kehrte sie als Violetta zurück. Im Hamburg verzeichnete sie einen großen Erfolg als Marie (Die Regimentstochter) und in Bratislava als Mimí in La Bohéme. Im April sang sie die Rolle der Donna Anna in Trieste, wo sie mit Danielle Abbado als Regisseur zusammenarbeitete.

Im Jahr 2005 erweiterte Adriana Kohútková ihr Repertoire um vier interessante Rollen: im Januar war das die Weltpremiere von Offenbachs Oper "Die Rheinnixen", die in Ljubljana aufgeführt wurde, im Mai sang sie die Titelrolle in der Oper "Rusalka" (an der Staatsoper Prag und am Slowakischen Nationaltheater), im September studierte sie die Rolle der Tatiana (Eugen Onegin) in der famosen Inszenierung von Peter Konwitschny ein und im Dezember trat sie zum ersten Mal in einer Operette auf – als Hana Glawari in Lehars "Lustige Witwe". Ihre Darstellung von Verdis Violetta wurde immer mehr gefragt: im Juli 2005 sang Adriana Kohútková "La traviata" am Sommer-Festival in Ljubljana unter der Leitung von L.Voltolini und im Oktober trat sie zweimal als Violetta am Festival in Salzburg auf.

In letzten Saisonen sang sie die Rolle der Bystrouška in Brünn (2009-2010) und Lucrezia Borgia in Warschauer „Teatr Wielki“ (2009-2010). In der Saison 2009/2010 sang sie die Rolle der Tatiana in der Königlichen Oper in Kopenhagen. In der aktuellen Saison 2010/2011 interpretierte Adriana Kohútková die Hauptrolle in der Oper Die Verkaufte Braut und später Janáček’s Missa Glagolitica in Tokyo (Suntory Hall).

Heutzutage interpretiert Adriana Kohútková überwiegend die Rollen aus dem lyrisch–dramatischen Repertoire. In letzten zwei Jahren hat sie die Hauptrolle in Janáček‘s Jenůfa (Slowakisches Nationaltheater) und die Rolle der Chrysothemis (Elektra, an dem Nationaltheater in Brünn) einstudiert, und in der Saison 2012/2013 hat sich Adriana Kohútková als Elsa (Lohengrin, Slowakisches Nationaltheater) vorgestellt. In kommender Saison 2013/2014 wird sie als Elisabeth in Prager Inszenierung von Wagner‘s Tannhäuser debütieren und in Bratislava wird als Lisa in Tchaikovsky‘s Pique Dame auftreten.

Adriana Kohútková erweiterte auch ihr „Verdi“ Repertoire, im Jahr 2011 um die Rolle der Desdemona (Otello) an der slowakischen Nationaltheater, wo sie zwei Mal Jose Cura zur Seite stand, und in der letzten Saison um die Rolle der Elena (I vespri Siciliani) in Brünn und Elisabetta (Don Carlo) in Prag. Im 2012 bekam sie drei Auszeichnungen für neue Rollen: Desdemona, Rosalinde (Die Fledermaus) und Jenůfa.

Adriana Kohútková gastiert regelmäßig an der Staatsoper und am Nationaltheater Prag (Violetta, Donna Anna, Rusalka), und arbeitet mit vielen Orchestern Europas zusammen, wie z.B. Slowakische Philharmonie, Symphonisches Orchester des Slowakischen Rundfunks, Orchester Suisse Romande, Bamberger Symphoniker, Symphonisches Orchester Düsseldorf, Janáček Philharmonie Ostrava und mit Dirigenten wie O.Lenárd, J.Bělohlávek, P.Maag, F.Haider, Z.Mácal, S.Cambrelling, Y.Darlington, O.Dohnányi, R.Weikert, M.Horvat, J.Kovatchev, J.Judd und anderen.

. . .

[ © 2010  www.kohutkova.sk ] [ web @ kohutkova . sk | @nline ]
[ HTML 4.01 ]